Der Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik
der Universität Würzburg
und
die Fachgruppe
Mathematik/Physik Unterfranken
im Bayerischen Philologenverband
laden ein:


Fortbildungsveranstaltung Mathematik
für Realschulen und Gymnasien
am 14. Februar 2002


Zeit und Ort Programm Kurzfassungen der Vorträge 

Zeit und Ort


Datum: Donnerstag, 14. Februar 2002
Ort: Zuse-Hörsaal
Informatikgebäude der Universität Würzburg
Am Hubland
(neben Mathematik und Rechenzentrum)
Lageplan
Zeit: 8.45 Uhr bis 16.30 Uhr


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Programm


  8.45 -   9.00

Begrüßung (Prof. Dr. H.-G. Weigand)

  9.00 - 10.15

StR A. Kliem (Wirsberg-Gymnasium Würzburg):

Unendlich - ein Begriff zwischen nebulöser Faszination und mathematischer Bildung.

10.15 - 10.45

Pause

10.45 - 12.00

Prof. Dr. H.-J. Vollrath (Würzburg):

Magie des Wissens – Der Universalgelehrte Athanasius Kircher

12.00 - 13.30

Mittagspause

13.30 - 14.45

Prof. Dr. H. Schumann (Weingarten):

Computer-repräsentierte Raumgeometrie

14.45 - 15.00

Kurze Pause

15.00 - 16.15

Prof. Dr. J. Richter-Gebert (München)
Dr. Ulrich Kortenkamp (Berlin):

Dynamische Geometrie mit Cinderella: Hintergründe, Möglichkeiten und Perspektiven

16.15 - ca.16.30

Ende der Tagung

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Kurzfassungen der Vorträge


StR A. Kliem (Wirsberg-Gymnasium Würzburg):

Unendlich - ein Begriff zwischen nebulöser Faszination und mathematischer Bildung.

Sowohl inhaltliche Aspekte als auch Fragen der Behandlung im Unterricht verschiedener Jahrgangsstufen werden angesprochen. Der Vortrag wird ein Plädoyer für die verstärkte Nutzung des "Unendlichen" sein, um damit "mathematisches Gedankengut" zu transportieren.

 

Prof. Dr. H.-J. Vollrath (Würzburg):

Magie des Wissens – Der Universalgelehrte Athanasius Kircher

Athanasius Kircher (1602-1680) war der wohl bekannteste Universalgelehrte seiner Zeit. Er lehrte von 1629-1631 als Professor der Mathematik und der orientalischen Sprachen an der Universität Würzburg. Von 1633 bis zu seinem Lebensende wirkte er dann am Collegium Romanum. Dort entfaltete er eine rege schriftstellerische Tätigkeit, baute in seinem Museum eine umfangreiche Sammlung auf und korrespondierte mit den führenden Gelehrten seiner Zeit. Wer sich mit Kirchers Werk befasst, ist fasziniert von der Fülle und der Qualität des von ihm dargebotenen Wissens, für das die Mathematik das einigende Band und der Glaube an Gott die Grundlage darstellt. Aus Anlass seines 400. Geburtstages wird die Universität Würzburg ihm eine Ausstellung im Martin-von-Wagner-Museum widmen.

 

 

Prof. Dr. H. Schumann (Weingarten):

Computer-repräsentierte Raumgeometrie

Zu den traditionellen medienspezifischen Darstellungsformen für die Raumgeometrie tritt heute die Computerdarstellung. Die Visualisierung und Konstruktion von räumlichen Konfigurationen im virtuellen Raum des Bildschirms ist für Lernende und Lehrende eine attraktive und leistungsfähige Repräsentation von Raumgeometrie. Diese neue Repräsentationsform gestattet, traditionelle Unterrichtsgegenstände effektiver zu behandeln oder neue Unterrichtsgegenstände, die wegen der Beschränktheit herkömmlicher Medien bisher nicht im Unterricht behandelt werden konnten, zu integrieren. Der Einsatz geeigneter Computerwerkzeuge verstärkt die experimentelle Erforschung des geometrisierten Raumes.

Literatur: Schumann, H. (2001): Raumgeometrie-Unterricht mit Computerwerkzeugen. Berlin: Cornelsen.

 

Prof. Dr. Richter-Gebert (München)
Dr. Ulrich Kortenkamp (Berlin)
:

Dynamische Geometrie mit Cinderella: Hintergründe, Möglichkeiten und Perspektiven

Dynamische Geometrie ermöglichst den interaktiven Umgang mit Konstruktionen der Elementargeometrie. Zusammenhänge werden auf eine quasi "taktile" Art erspürbar und können im wahrsten Sinne des Worten "begriffen" werden.

Der Vortrag soll Einblicke in die mathematischen und informatischen Hintergründe des interaktiven Geometrie Programms "Cinderella" vermitteln. Insbesondere soll hierbei auch auf mögliche Zukunftsperspektiven und deren didaktische Anwendungen eingegangen werden. Es sollen insbesondere folgende Themen angesprochen werden: "Wie erreicht man stetige Bewegungen geometrischer Figuren", "alternative Eingabemedien", "Ausblicke auf Physiksimulation", "Transformationsgeometrie" und "dynamisch veränderbare Fraktale".

Der Vortrag ist verbunden mit einer Software Demonstration die die wesentlichen Konzepte plastisch veranschaulicht.


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